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Gedichte, Gedanken, Zitate

Die Liebe fragt die Freunschaft:
"Wofür bist du eigentlich da?"

Die Freundschaft antwortet:
"Um die Tränen zu trocknen, die du angerichtet hast!"

 

 

 

"Ich wünsche mir, an meinem Grab stehen zu können,
nur um die Trauernden zu fragen, wo sie in meinem Leben waren."
(Damaris Wieser)

 

 

 

Wenn Du mal stirbst, dann gehe ich zu Gott und sage zu ihm: "Du hast doch schon genug Engel, warum nimmst Du mir meinen?"

 

 

 

"Alle sagen der Regen ist traurig...
Ich finde er ist magisch
denn er ist der Einzige,
der mich dazu bringt
mit erhobenem Kopf
durch die Welt zu gehen,
wenn meine Augen
voller Tränen sind"

 

 

 

 

Mich hat keiner gefragt, ob ich leben will. Also hat mir auch keiner zu sagen wie ich zu leben habe

 

 

"Wenn uns nur noch eine Stunde
hier in Liebe bleibt,
nimm mich fest in deinen Arm
und lass uns zeitlos sein"

(Dementi)

 

 

"Unsere Narben haben die Kraft uns daran zu erinnern,dass die Vergangenheit Realität war"
(Red Dragon)

 

 

"Was wir machen derfiniert nicht wer wir sind; uns definiert wie gut wir uns hochrappeln, wenn wir gefallen sind." (Red Dragon)

 

 

"Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage." (David Lloyd George)

 

 

"Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind. "
(Albert Schweitzer)

 

 

"Mein Kamerad ist vom Schlachtfeld nicht zurückgekehrt. Ich bitte um Erlaubnis, ihn holen zu dürfen."
"Erlaubnis abgelehnt!", sagte der Kompaniechef, "ich möchte nicht, daß Sie das Leben für jemanden aufs Spiel setzen,
der wahrscheinlich schon tot ist."
Trotzdem ging der Soldat auf die Suche und kehrte eine Stunde später tödlich verwundet zurück, auf den Schultern den toten Freund.
Der Befehlsgebende raste vor Wut:
"Ich habe Ihnen doch gesagt, daß er tot ist. Jetzt habe ich Sie beide verloren.
Sagen Sie selber, hat es sich nun gelohnt, den Toten herzuschleppen?"
Der Sterbende antwortete: "Oh ja. Als ich zu ihm kam, lebte er noch und sagte: "Ich war mir sicher, daß du kommen würdest."

 

 

Die beste Tarnung ist die Wahrheit- die glaubt einem keiner!

 

 

"Wenn Du ein glückliches Leben willst, verbinde es mit einem Ziel."

 

 

Auch aus Steinen die Dir im Weg liegen kannst du etwas schönes bauen - Erich Kästner

 

 

Träume, was du träumen möchtest; gehe, wohin du gehen möchtest; sei wer du sein möchtest, denn du hast nur ein Leben und eine Chance.

 

 

Die Zukunft hat viele Namen. Für
die Schwachen ist sie das Unerreichbare.
Für die Furchtsamen ist sie das
Unbekannte. Für die Tapferen ist sie
die Chance.

Victor Hugo

 

 

 

3 Kommentare 6.8.08 15:53, kommentieren

Spiel des Wahnsinns

Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten der Menschen ein
Treffen hatten.

 

Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte, schlug der Wahnsinn, wie
immer sehr gewitzt vor: "Lasst uns Verstecken spielen!"
Die Intrige hob die Augenbraue, und die Neugierde konnte sich nicht mehr
zurückhalten und fragte: "Verstecken? Was ist das?" "Das ist ein Spiel",
sagte der Wahnsinn. "Ich verstecke mein Gesicht und fange an zu zählen,
von eins bis eine Million. Inzwischen versteckt ihr euch.
Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der erste von euch, den ich
finde meinen Platz einnehmen um das Spiel danach fortzusetzen".

 

Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude. Die Freude
machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat um den
Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit, die sonst keine
Interessen hatte, machte mit. Aber nicht alle wollten teilnehmen:

 

Die Wahrheit bevorzugte es sich nicht zu verstecken, wozu? Zum Schluss
würde man sie immer entdecken und der Stolz meinte, dass es ein dummes
Spiel wäre (im Grunde ärgerte er sich, dass die Idee nicht von ihm kam)
und die Feigheit zog vor, nicht zu riskieren.

 

"Eins, zwei, drei ....", der Wahnsinn begann zu zählen.

 

Als erste versteckte sich die Trägheit, die sich wie immer hinter den
ersten Stein fallen liess.
Der Glaube stieg zum Himmel empor und die Eifersucht versteckte sich
hinter dem Schatten des Triumphes, der es aus eigener Kraft geschafft
hatte, bis zur höchsten Baumkrone zu gelangen.
Die Grosszügigkeit schaffte es kaum sich zu verstecken, da
sie bei allen Verstecken, die sie ausfindig machte, glaubte, ein
wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben.

 

Ein kristallklarer See...., ideal für die Schönheit.
Der Spalt eines Baumes...., ideal für die Angst.
Der Flug eines Schmetterlings...., das Beste für die Wolllust. Ein
Windstoss...., grossartig für die Freiheit und sie versteckte sich auf
einem Sonnenstrahl. Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr
guten Ort, luftig, gemütlich...., aber nur für ihn allein.
Die Lüge versteckte sich im Meeresgrund (stimmt nicht, in
Wirklichkeit versteckte sie sich hinter dem Regenbogen).
Die Leidenschaft und das Verlangen, im Zentrum des Vulkans.
Die Vergesslichkeit...., ich habe vergessen wo sie sich versteckte,
aber das ist nicht so wichtig.

 

Als der Wahnsinn 999.999 zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck
gefunden. Alle Plätze schienen besetzt zu sein...., bis sie den
Rosenstrauch erblickte und gerührt entschloss, sich in seinen Blüten
zu verstecken.

 

"Eine Million", zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.

 

Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit, nur drei Schritte vom
ersten Stein entfernt. Danach hörte man den Glauben, der mit Gott im
Himmel über Theologie diskutierte.
Die Leidenschaft und das Verlangen hörte man im Vulkan vibrieren. In
einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht und so natürlich auch
den Triumph.
Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen, ganz allein kam er aus
seinem Versteck, das sich als Bienennest herausstellte. Vom vielen
Laufen empfand er Durst und als er sich dem See näherte, entdeckte er
die Schönheit. Mit dem Zweifel war es noch einfacher, er fand ihn auf
einem Zaun sitzend, da dieser sich nicht entscheiden konnte, auf welcher
Seite er sich verstecken sollte. So fand er einen nach dem anderen. Das
Talent hinter dem Frischen Gras, die Angst in einer dunklen Höhle, die
Lüge hinter dem Regenbogen (stimmt nicht, sie war im Meeresgrund) und
sogar die Vergesslichkeit die schon wieder vergessen hatte, dass sie
Verstecken spielte.
Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.

 

Der Wahnsinn suchte hinter jedem Baum, in jedem Bach dieses Planeten,
auf jedem Berg und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.
Mit einem Stöckchen fing er an die Zweige zu bewegen, als auf einmal ein
schmerzlicher Schrei aufkam. Die Dornen hatten der Liebe die Augen
ausgestochen. Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht, wie er seine
Tat wieder gut machen sollte. Er weinte, entschuldigte sich bei ihr und
versprach der Liebe, für immer ihr Begleiter zu sein.
Seit dieser Zeit, seitdem das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt
wurde, ist die Liebe blind und der Wahnsinn immer ihr Begleiter...

 

 

 

(aus einem Gothic – Forum)

 

7.8.08 11:13, kommentieren